Mastering eines Trailers für Bandenwerbung

Wir haben eine Logo – Animation für die Bandenwerbung im KSC Stadion erstellt.

Kunde: IT Chain GmbH / Raumkontakt

Ungewöhnlich für uns war vor allem die Auflösung der LED – Bande: 5000 x 96 Pixel. Da muss man Kadrierung ganz neu denken. Es ist uns gelungen und der Kunde war sehr zufrieden. Zu sehen bei jedem Bundesliga Heimspiel des Karlsruher SC

dokKa 2016 Festival Rückblick DCP

Zum dritten Mal präsentierte dokKa dokumentarische Produktionen, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen. Fünf Tage lang konnten Film- und Hörproduktionen sowie installative Dokumentationen erlebt werden – 19 Künstler waren anwesend und diskutierten ihre Produktionen intensiv mit Publikum, Jury und dem dokKa Team.

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Ein Digital Cinema Distribution Master / DCDM

Ein Digital Cinema Distribution Master / DCDM

ist eine Vorstufe für die Erstellung eines DCPs / Digital Cinema Packages. Es wird meist zusätzlich zum DCP archiviert, um als Quelle für zukünftige Zwecke zu dienen (Remastering / Zweitauswertung, lokalisierte Fassungen…) Weiterlesen

Procedere gewinnt dcp mastering

„Procedere“ von Simon Quack hat den von uns gestifteten dokKa Förderpreis gewonnen.

Die Jury sagt:

Am Anfang von Simon Quacks Film steht ein Verbot, das die Redaktion “Recht und Justiz” der ARD, ob sie es will oder nicht, zu befolgen hat. Dieses Verbot lautet: “Du darfst die Gerichtsverhandlung nicht filmen.” Dieses Verbot erzeugt ein Archiv von Bildern, das sich Wesentlich durch den Umstand strukturiert, dass das, was gezeigt werden soll, nicht gezeigt werden darf. Auf diese Weise entsteht eine Art Nicht Bild Archiv, das die Requisiten der medialen Inszenierung und die Requisiten des Gerichtsschauspiels selbst enthält: stumme Richter, stumme Polizisten, stumme Angeklagte, stumme Verteidiger, Akten, Adler, Türknaufe, Namensschilder, Roben usw. Simon Quacks Verdienst ist es zunächsteinmal den Humor und die tiefere Philosphie dieses Bildmaterials wahrgenommen und für eine filmische Arbeit fruchtbar gemacht zu haben.

In Quacks Film begegnen uns auch die Selbstvergewisserungsformeln des Mediums Fernsehen selbst: der Schwenk etwa, oder auch der Zoom. Quack ordnet diese Formeln humorvoll seriell wiederholend hintereinander. Der immergleiche Schwenk aufs Gerichtsgebäude zum Beispiel. Wir spüren, dass das Medium in solchem Procedere sich seiner selbst vergewissert: “Ich schwenke, also bin ich.”

All diese Bilder indes sind keineswegs stumpf oder hohl. Vielmehr haben sie eine merkwürdig eigene poetische Kraft. Indem sie leer sind von Semantik, lassen sie die Dinge und die Menschen für einen Moment in ihrer Wensenhaftigkeit aufscheinen. So wird der langsame zoom auf die Türklinke zu einer tieferen Anerkennung des Gegenstandes selbst.

Simon Quack hat ganz auf die Kraft dieser kleinen und schwachen Bilder vertraut. Herausgekommen ist ein Film, der uns mit einer guten Portion Humor das Nicht Erzählen erzählt. Das ist wunderbar und die Jury möchte Simon Quacks mit diesem Preis ermutigen, in dieser Richtung fort zu schreiten.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!